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DFG-VK Regionalgruppe Karlsruhe

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15. April 2026

24. – 26. April 2026: Veranstaltungen zum 40. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl

Freitag, 24. April 2026 – 19 Uhr Internationalen Begegnungszentrum Karlsruhe (Kaiserallee12 d, 76133 Karlsruhe)

Die Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 war bis heute der schwerste Unfall in der sog.  zivilen Nutzung der Atomenergie. Explosionen im Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl setzten große Mengen radioaktiver Stoffe frei. Sie verbreiteten sich über weite Teile Europas und erreichten am 1. Mai Deutschland.

Harry Block wird an dem Abend die Geschichte und die Gegenwart der Folgen der radioaktiven Verseuchung des atomaren Supergaus, nicht nur auf die Ukraine, in Wort und Bild zu verfolgen.

Auch die militärische Seite des Atoms wird an diesem Abend Thema sein. Der Angriffskrieg Russland auf die Ukraine hat dazu geführt, dass Atomanlagen zu militärischen Zielen wurden. Derzeit erfolgt in einigen Ländern ein weiterer Ausbau von Atomreaktoren. Die gleichzeitige Kündigung des Atomwaffenvertrags „New START“ durch die USA macht die riesige Gefahr durch den Einsatz von Atombomben, auch durch die Stationierung von neuen Mittelstreckenraketen in Deutschland, aktuell deutlich.

Samstag, 25. April 2026 – 12Uhr Kundgebung zum 40. Jahrestag von Tschernobyl – Karlsruhe Hbf Bahnhofsvorplatz Nordausgang

Kundgebung der Anti-Atom-Initiative Karlsruhe und vieler  weiterer Bündnispartner*innen am Karlsruher Hauptbahnhof – gegen das Vergessen des Supergaus in Tschernobyl vor 40 Jahren.

Sonntag, 26. April 2026 – 17 Uhr Film und Gespräch: „Atomkraftwerke im Krieg“ – Kinemathek Karlsruhe (Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe)

Wie sicher sind Atomkraftwerke in Kriegsgebieten? Bomben und Drohnen zerstören die Infrastruktur und bedrohen die Sicherheit der Atomkraftwerke. Hinzu kommt die Besetzung durch das russische Militär. Geflüchtete Kraftwerks-arbeiter berichten von der desolaten Lage im besetzten Atomkraftwerk Saporischschja. Steht Europa vor der nächsten Atomkatastrophe?
Regisseur Reinhart Brüning: „Nach mehreren Berichten über Tschernobyl und Fukushima dachte ich eigentlich, ich hätte dieses Thema abgeschlossen. Doch dann kam der Angriff auf die Ukraine, und das Thema Atomkraftwerkssicherheit erschien in einem neuen Licht.“
Nach dem Film Gespräch mit Regisseur Reinhart Brüning und Stefan Lau (DFG-VK Karlsruhe)

Weitere Infos:

Atomkraftwerke im Krieg
Veranstaltung zum 40. Jahrestag Tschernobyl

Kategorie: Allgemein

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