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DFG-VK Regionalgruppe Karlsruhe

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Allgemein

30. April 2026

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung! – Aktionstag Marktplatz Karlsruhe 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr


Aktionstag der DFG-VK von 12:00 Uhr bis 16: Uhr auf dem Marktplatz Karlsruhe mit Workshops zu Kriegsdienstverweigerung, Ausstellung Schicksale Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus, der Ukraine und weiteren Aktionen.
weitere Infos: https://kdv-tage.dfg-vk.de/

Am Abend um 20:15 Uhr im Kabarett die Spiegelfechter das Programm „Du, Vater, gell, der Krieg is was Gefährliches“ mit der Schauspielerin Bettina Franke und dem Liedermacher Bernd Köhler.
Weitere Infos und Tickets (10 €) hier:
https://spiegelfechter.de/kabarett/du-vater-gell-der-krieg-is-was-gefaehrliches/

Kategorie: Allgemein

30. April 2026

15. Mai 20:15 Uhr Kabarett die Spiegelfechter: „Du, Vater, gell, der Krieg is was Gefährliches“ – Entrüstendes aus Literatur und Musik mit Bettina Franke und Bernd Köhler

Zum internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung widmen sich die Schauspielerin Bettina Franke und der Liedermacher Bernd Köhler dem großen Thema der Menschheitsgeschichte mit Texten, Gedichten und Songs aus mehreren Jahrhunderten, montiert mit eigenen Liedern und Texten. Der Krieg ist dem Wesen des Menschen nicht eigen. Die Suche nach Frieden, nach einem friedlichen Miteinander bestimmt das Leben seit Menschen denken. 

Die Schauspielerin und der Liedermacher haben dazu Entrüstendes aus Literatur und Musik von Karl Valentin, Kurt Weil, Berta von Suttner, Rosa Luxemburg, Hans-Dieter Hüsch, Jandl, Ingeborg Bachmann, Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Stefan Zweig, Selma Meerbaum-Eisinger, Immanuel Kant, Gerhard Zwerenz, Wolf Biermann u.a. zusammengetragen und mit eigenen Beiträgen montiert.

Weitere Infos und Tickets (10 €):
https://spiegelfechter.de/kabarett/du-vater-gell-der-krieg-is-was-gefaehrliches/

Kategorie: Allgemein

15. April 2026

24. – 26. April 2026: Veranstaltungen zum 40. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl

Freitag, 24. April 2026 – 19 Uhr Internationalen Begegnungszentrum Karlsruhe (Kaiserallee12 d, 76133 Karlsruhe)

Die Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 war bis heute der schwerste Unfall in der sog.  zivilen Nutzung der Atomenergie. Explosionen im Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl setzten große Mengen radioaktiver Stoffe frei. Sie verbreiteten sich über weite Teile Europas und erreichten am 1. Mai Deutschland.

Harry Block wird an dem Abend die Geschichte und die Gegenwart der Folgen der radioaktiven Verseuchung des atomaren Supergaus, nicht nur auf die Ukraine, in Wort und Bild zu verfolgen.

Auch die militärische Seite des Atoms wird an diesem Abend Thema sein. Der Angriffskrieg Russland auf die Ukraine hat dazu geführt, dass Atomanlagen zu militärischen Zielen wurden. Derzeit erfolgt in einigen Ländern ein weiterer Ausbau von Atomreaktoren. Die gleichzeitige Kündigung des Atomwaffenvertrags „New START“ durch die USA macht die riesige Gefahr durch den Einsatz von Atombomben, auch durch die Stationierung von neuen Mittelstreckenraketen in Deutschland, aktuell deutlich.

Samstag, 25. April 2026 – 12Uhr Kundgebung zum 40. Jahrestag von Tschernobyl – Karlsruhe Hbf Bahnhofsvorplatz Nordausgang

Kundgebung der Anti-Atom-Initiative Karlsruhe und vieler  weiterer Bündnispartner*innen am Karlsruher Hauptbahnhof – gegen das Vergessen des Supergaus in Tschernobyl vor 40 Jahren.

Sonntag, 26. April 2026 – 17 Uhr Film und Gespräch: „Atomkraftwerke im Krieg“ – Kinemathek Karlsruhe (Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe)

Wie sicher sind Atomkraftwerke in Kriegsgebieten? Bomben und Drohnen zerstören die Infrastruktur und bedrohen die Sicherheit der Atomkraftwerke. Hinzu kommt die Besetzung durch das russische Militär. Geflüchtete Kraftwerks-arbeiter berichten von der desolaten Lage im besetzten Atomkraftwerk Saporischschja. Steht Europa vor der nächsten Atomkatastrophe?
Regisseur Reinhart Brüning: „Nach mehreren Berichten über Tschernobyl und Fukushima dachte ich eigentlich, ich hätte dieses Thema abgeschlossen. Doch dann kam der Angriff auf die Ukraine, und das Thema Atomkraftwerkssicherheit erschien in einem neuen Licht.“
Nach dem Film Gespräch mit Regisseur Reinhart Brüning und Stefan Lau (DFG-VK Karlsruhe)

Weitere Infos:

Atomkraftwerke im Krieg
Veranstaltung zum 40. Jahrestag Tschernobyl

Kategorie: Allgemein

27. März 2026

Fahrt von Karlsruhe zu den Ostermärschen 2026 nach Stuttgart und Kehl am Ostersamstag – 4. April!

Fahrt zum Ostermarsch nach Stuttgart:
Treffpunkt Hauptbahnhof Karlsruhe zur Fahrt nach Stuttgart 10:15 Uhr in der Bahnhofshalle.
Weitere Infos und Aufruf Ostermarsch Stuttgart: https://www.friedensnetz.de/

Fahrt zum Ostermarsch Kehl – Strasbourg:
Treffpunkt Hauptbahnhof Karlsruhe zur Fahrt nach Kehl um 11.45 Uhr in der Bahnhofshalle.
Weitere Infos und Aufruf Ostermarsch Kehl – Strasbourg: https://mittelbaden.dfg-vk.de/event/ostermarsch-kehl-strasbourg-2/

Alle Ostermärsche 2026 in Baden-Württemberg findet ihr hier:
https://www.friedenskooperative.de/termine?thema=69&bundesland=16&=&termin-von%5Bvalue%5D%5Bdate%5D=02.04.2026&datum-bis%5Bvalue%5D%5Bdate%5D=06.04.2026

Kategorie: Allgemein

20. März 2026

17.April 2026 · 19:30 Uhr · Eintritt frei „Politische Geborgenheit – Vor*ankommen in sozialen Bewegungen“ Buchvorstellung mit der Autorin und Aktivistin Clara Tempel

17.April 2026 · 19:30 Uhr · Eintritt frei
„Politische Geborgenheit – Vor*ankommen in sozialen Bewegungen“
Buchvorstellung mit der Autorin und Aktivistin Clara Tempel
Stephanus-Buchhandlung · Herrenstr. 34 · 76133 Karlsruhe

Geborgenheit wird oft im Privaten verortet: In Wohn- und Kinderzimmern, im Mutterleib, im Schneckenhaus. Doch was wäre, wenn sie viel politischer ist, als wir denken?

Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle unserer politischen Arbeit für die sozial-ökologische Transformation und kann dazu beitragen, dass wir langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig müssen wir sie auch immer wieder kritisch hinterfragen, weil sie einge-bettet in Machtverhältnisse ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht.

Das Buch versucht eine Handvoll Antworten auf die Frage zu finden, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus und in der Gesellschaft stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren. Wie können wir in Sozialen Bewegungen im Kleinen ankommen und trotzdem im Großen vorankommen?

Clara Tempel hat ihr Buch auch wunderbar illustriert. Drucke der Illustrationen und natürlich auch ihr Buch können bei der Veranstaltung gekauft werden.

Clara Tempel wurde 1995 im Wendland geboren – im selben Jahr, in dem der erste Atommülltransport nach Gorleben gerollt ist. Sie ist mit dem Widerstand gegen die Atomanlagen aufgewachsen und wurde früh politisiert. 2019 war sie wegen einer Aktion gegen Atomwaffen für eine Woche im Gefängnis. Clara Tempel ist studierte Protest- und Bewegungsforscherin (M.A. Transformationsstudien) und hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin bei einer Umweltorganisation. Sie lebt in Flensburg.

https://claratempel.de

https://www.stephanusbuch.de/veranstaltungen.php?nocnt=l&sub=direct&file=veranstaltung-clara-tempel-20260417001

Kategorie: Allgemein

12. Januar 2026

Vaterlandsverrat oder Friedenstat?

Montag 2. Februar 19:00 Uhr:
Deserteure – Lese-tour mit Rolf Cantzen:
Die Geschichte von Gewissen, Widerstand und Flucht

Kinemathek Karlsruhe (Kaiserpassage 6) Eintritt frei

Deserteure wollen nicht töten, sie wollen nicht sterben: Sie verweigern sich dem Krieg. Rolf Cantzen zeigt, wie der Wille zum Überleben und die Kraft des Gewissens zu extremen Entscheidungen führen können und wie militärische Repressionsapparate das zu verhindern suchen.

Desertieren – ein mutiger Akt des Widerstandes oder ein Verrat an der Gemeinschaft? In Kriegen gelten Deserteure oft als „Kameradenschweine“ oder Drückeberger, Menschen, die sich ihrer Pflicht entziehen. Doch was treibt jemanden dazu, den Dienst an der Waffe zu verweigern, Staat und Armee die Loyalität aufzukündigen und zu fliehen? Welche religiösen Überzeugungen und politischen oder humanistischen Ideale sind dafür ausschlaggebend, welche Rolle spielt die spontane Selbstermächtigung, einfach nicht mehr mitzumachen?

Die Konsequenzen, die Deserteure für ihre Entscheidung zu erwarten haben, sind in der Regel drastisch: Gesellschaftliche Ächtung, aber auch Haftstrafen und Todesurteile drohen. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben Deserteure hierzulande noch lange stigmatisiert, ihre Richter und Ankläger konnten hingegen ihre Karrieren in Justiz und Politik fortsetzen. Erst im Jahr 2009 wurden die Urteile aus der NS-Zeit gegen die Desertierten vollständig aufgehoben.

Rolf Cantzen widmet sich in seinem Buch den Entscheidungen, die hinter einer Desertion stehen, sowie den Reaktionen der Obrigkeit: Dabei spannt er einen weiten historischen Bogen vom römischen Reich über die NS-Zeit bis zum Ukraine-Krieg.

Rolf Cantzen, geboren 1955 im Emsland, studierte in Hannover und Berlin Politikwissenschaft, Philosophie, Germanistik und Soziologie. Er hat mehrere Sachbücher, Romane und Erzählungen veröffentlicht und zahlreiche Rundfunkfeatures geschrieben. 2024 bekam er den Alternativen Medienpreis in der Kategorie Geschichte für die „Lange Nacht der Deserteure“.
Sein Buch „Deserteure – Die Geschichte von Gewissen, Widerstand und Flucht.“ ist
2025 im zu Klampen Verlag erschienen. Es kostet 24 €.

Eine Veranstaltung mit Connection-eV:
Connection e.V. setzt sich für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein. Wir
unterstützen verfolgte Verweiger:innen in Zusammenarbeit mit Gruppen und Organisationen,
die sich in ihren Ländern gegen Krieg, Militär und Wehrpflicht engagieren. Die prekäre Situation im Herkunftsland zwingt viele zur Flucht. Dies wird jedoch zumeist nicht als Asylgrund anerkannt. Wir bieten ihnen Beratung und Unterstützung an, damit sie den notwendigen Schutz erhalten. Zudem fördern wir die Selbstorganisation von Flüchtlingen.
https://de.connection-ev.org/


Kategorie: Allgemein

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