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DFG-VK Regionalgruppe Karlsruhe

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Allgemein

24. September 2025

24. und 25. Oktober:„Friedenslogik verstehen – Friedenstüchtig werden “ Vortrag und Workshop mit Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach

24. Oktober 19.00 Uhr: DGB-Haus Karlsruhe (Ettlinger Str. 3a, 76137 Karlsruhe)
„Friedenslogik verstehen – Friedenstüchtig werden “
Vortrag mit Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach

25. Oktober 14.00 Uhr – 18.00 Uhr: Dietrich Bonhoeffer Haus (Gartenstr. 29a, 76133 Karlsruhe)
„Sicherheit ohne Waffen: friedenslogisch argumentieren “
Workshop mit Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach

Kann man durch militärische Aufrüstung gesellschaftliche Sicherheit erreichen und Frieden sichern? Wir meinen nein und zeigen Alternativen zur militärischen (Un)sicherheitslogik auf.

Obwohl der Krieg in der Ukraine und auch alle anderen derzeitigen Kriege auf schlimmste Weise zeigen, dass Kriege nicht zu tragfähigen gerechten Lösungen führen, wird in den meisten Ländern immer weiter militärisch aufgerüstet. Auch die ungebremste militärische Aufrüstung in unserem Land (Bundeskanzler Merz: „whatever it takes“) und die Wiedereinführung der Wehrpflicht erhöhen die Kriegsgefahr weiter und führen nicht zu mehr Sicherheit.

Dabei gibt es nichtmilitärische Lösungen für Gefährdungslagen, die wesentlich erfolgreicher sind und demokratische Gesellschaften stärken, anstatt sie zu zerstören. – Was bedeutet Friedenslogik und wie kann ein an Friedenslogik orientiertes gesellschaftliches Handeln erfolgreich angewendet werden.

Diesen Fragen geht Hanne-Margret Birckenbach in ihrem Vortrag nach und wird dies mit den Teilnehmenden im Workshop in praktischen Übungen vertiefen.

Am Workshop können max. 30 Personen teilnehmen. Wir bitten deshalb um Anmeldung unter dfg-vk.karlsruhe(at)posteo.de und für Getränke und einen kleinen Imbiss um einen Unkostenbeitrag von 10 Euro.

Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach studierte Philosophie, Germanistik und Soziologie in Tübingen und Frankfurt/M., wurde in Politikwissenschaft an der FU Berlin promoviert, habilitierte in Soziologie mit dem Schwerpunkt Friedens-und Konfliktforschung in Bielefeld und ist ausgebildete Mediatorin. Sie arbeitete am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg, an den Universitäten Kiel und Bremen und bis 2012 als Professorin für Europastudien und Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Gießen. Sie lebt jetzt in Hamburg und ist Trägerin des Göttinger Friedenspreises 2023.
Letzte Veröffentlichung: „Friedenslogik verstehen – Frieden hat man nicht, Frieden muss man machen“; Wochenschau-Verlag Frankfurt a.M. 2023: https://www.wochenschau-verlag.de/Friedenslogik-verstehen/61539

Veranstalter:
pax christi, DFG-VK Karlsruhe, Arbeitskreis Friedenslogik der DFG-VK

Die Veranstaltung wird unterstützt von:
DGB Karlsruhe, Gewerkschaft NGG Region Mittelbaden-Nordschwarzwald , GEW Karlsruhe

Kategorie: Allgemein

19. September 2025

Zum Weltfriedenstag am 21. September 2025: Ulli-Thiel-Friedenspreis „Frieden schaffen ohne Waffen“ für Schulen in Baden-Württemberg im Schuljahr 2025/26


1981 wurde von der UNO Generalversammlung beschlossen, den 21. September als Weltfriedenstags zu begehen. An diesem Tag startet der Ulli-Thiel-Friedenspreis für Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulen in Baden-Württemberg im Schuljahr 2025/26. Der Wettbewerb wird zum siebten Mal angeboten und richtet sich an Einzelpersonen, Klassen, Arbeitsgruppen und Schulen aller Alters- und Klassenstufen. Für den Preis kann ein Friedensthema aus den baden-württembergischen Bildungsplänen gewählt werden.


Das Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ sollte in den Beiträgen deutlich werden. Es können Arbeiten in Form von Bildern, Plakaten, Kunstwerken, Collagen, Videos, Audiodateien, Projekten, Gedichten, Texte, Songs u.a. von Schüler*innen mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte eingereicht werden.


Die Veranstalter,
die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Landesverband Baden-Württemberg, die Evangelische Landeskirche in Baden, pax an! – Werkstatt für Pazifismus, Friedens-pädagogik und Völkerverständigung, pax christi Baden-Württemberg, die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die GEW Baden-Württemberg möchten mit dem Preis die Friedensbildung an den Schulen weiter stärken.

Namensgeber Ulli Thiel (1943 – 2014) war Sonderschullehrer an der Erich-Kästner-Schule für hör- und sprachgeschädigte Kinder und Jugendliche in Karlsruhe. Er war jahrzehntelang mit seiner Frau Sonnhild aktiv in der Friedensbewegung, insbesondere in der DFG-VK. Außerdem engagierte er sich in der Friedensarbeit der Badischen Landeskirche und wirkte viele Jahre im Beirat der Arbeitsstelle Frieden mit. Er war Ideengeber der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm 1983, der größten Aktion der Friedensbewegung in Deutschland mit 400.000 Menschen.
Sonnhild und Ulli haben auch jahrzehntelang die Gruppe Karlsruhe der DFG-VK geleitet.

Die Einsendungen können mit einer kurzen Beschreibung per Mail an Friedenspreis-utfp@posteo.de eingereicht werden
oder per Post an: Ulli-Thiel-Friedenspreis, Holderstraße 16, 73779 Deizisau.

Einsendeschluss ist der 27.März 2026. Es werden wieder mehrere Preise ausgelobt, der 1. Preis mit 500 €.

Die Preisverleihung wird am 26. Juni 2026 in Karlsruhe stattfinden.

Alle Infos unter: www.ulli-thiel-Friedenspreis.de

Kategorie: Allgemein

25. August 2025

3.Oktober: Aufstehen für den Frieden nach Stuttgart!

Am 3. Oktober findet bundesweit in Berlin und Stuttgart ein gemeinsamer Protest gegen die aktuelle Kriegsvorbereitung, Kriegshetze und Aufrüstung und gegen Sozialabbau statt.
Abfahrt Karlsruhe: Treffpunkt 11:15 Uhr Bahnhofshalle HBF Karlsruhe (wir fahren mit RE1 11:32 Uhr)

Aufruf: Nie wieder kriegstüchig! Stehen wir auf für Frieden!

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels, würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.

Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut. Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta,
auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten.
Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.

Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen
alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Kategorie: Allgemein

21. August 2025

Kundgebung Friedensbündnis Karlsruhe zum Antikriegstag am 1. September auf dem Schlossplatz Karlsruhe


Schlossplatz Karlsruhe vor dem Karl-Friedrich-Denkmal 17:00 – 19:00 Uhr

ab 17.00 Uhr legen des Peace-Zeichen. Bitte Blumen zum Legen des Peace-Zeichens mitbringen.
ab 17:30 Uhr Musik von Mr. Bookwood und Reden von
Claudia Heydt (Informationsstelle Militarisierung IMI Tübingen),
Corinna Blume (GEW) und weiteren kurzen Statements von Mitgliedern Friedensbündnis Karlsruhe
Moderation: Stefan Lau (DFG-VK Karlsruhe)

Kategorie: Allgemein

1. August 2025

80 Jahre Hiroshima & Nagasaki: Mahnwache am 6. August auf dem Marktplatz Karlsruhe

Am 6. und 9. August 1945 wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki Ziel der ersten und bislang einzigen Atombombenabwürfe in einem Krieg. Etwa 92.000 Menschen starben sofort, ca. 130.000 weitere Menschen starben bis zum Jahresende an den Folgeschäden.

Auch 80 Jahre danach gedenken wir der Opfer. Sie mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten. Doch noch immer gibt es weltweit 12.000 Atomwaffen von denen etwa 1.800 in ständiger Alarmbereitschaft gehalten werden und der Menschheit innerhalb weniger Minuten ein Ende bereiten können.

Das Ende des Zeitalters der Atomwaffen ist auch heute noch in weiter Ferne. Das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages (AVV) in 2021 lässt uns Hoffnung auf eine atomwaffenfreie Welt schöpfen. Mittlerweile wurde der Vertrag bereits von 73 Staaten ratifiziert. 25 weitere Staaten haben ihn bereits unterzeichnet (Stand: Mai 2025).

Die Botschaft, die der Atomwaffenverbotsvertrag in die Welt sendet, ist eindeutig: Die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen sind inakzeptabel. Deshalb müssen wir die Atomwaffen abschaffen – bevor die Atomwaffen uns abschaffen. Diese Botschaft richtet sich auch an die Bundesregierung, welche sich bis heute weigert, die US-amerikanischen Atomwaffen aus Büchel abziehen zu lassen und dem Verbotsvertrag beizutreten.

Die Koalition aus Union und SPD hingegen hat das Ziel einer atomwaffenfreien Welt aus dem Koalitionsvertrag gestrichen. Gleichzeitig werden neue Atombomber vom Typ F35 angeschafft, die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen aufgerüstet und Debatten über europäische Atomwaffen vorangetrieben.

Atomwaffen sichern keinen Frieden – sie gefährden ihn. Deshalb fordern wir:

  • ein klares Bekenntnis Deutschlands zu einer atomwaffenfreien Welt
  • den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und das Ende der nuklearen Teilhabe
  • den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag
  • neue Abrüstungsinitiativen und diplomatische Anstrengungen zur Risikominimierung weltweit

Kategorie: Allgemein

1. Juli 2025

22. Juli 14.45 Uhr Marktplatz Karlsruhe: Kundgebung des Bündnisses solidarische Stadt gegen die Sparpläne der Stadt Karlsruhe

22. Juli 14.45 Uhr Marktplatz Karlsruhe:
Kundgebung des Bündnisses solidarische Stadt gegen die Sparpläne der Stadt Karlsruhe.
Die freie Kulturszene in Karlsruhe ist ernsthaft bedroht.

10 von 21 Kultureinrichtungen könnten durch die geplante Kürzungen im nächsten Haushalt verschwinden. Kommt deshalb zur Demo und protestiert dabei auch gegen die Aufrüstungspläne der Bundesregierung.

GEHTS NOCH? für Aufrüstung ist genug Geld da, aber bei Kultur und Sozialem muss gespart werden?

Jeden Tag und in fast allen Medien hören, sehen und lesen wir, dass Deutschland und die NATO aufrüsten müssen um sich gegen Russland verteidigen zu können. Nun sollen die NATO-Staaten bis 2035 5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung & Auf-rüstung ausgeben.

5% des BIP für Aufrüstung – wie viel Geld wäre das denn?

Bei einem Bruttoinlandsprodukt von 4.400 Milliarden € sind das Verteidigungsausgaben von ca. 220 Milliarden €. Zum Vergleich: der Haushaltsentwurf 2025 der Bundesregierung beträgt 503 Milliarden Euro.

Nach Bundeskanzler Friedrich Merz soll für die Aufrüstung der Bundeswehr gelten: „whatever it takes“. Eine seltsam irrationale Begeisterung für Aufrüstung und Waffen hat unser Land ergriffen. CDU, CSU, FDP und leider auch auch SPD und GRÜNE kennen nur noch ein Ziel: mehr Waffen, mehr Soldaten, mehr Geld für Rüstung.

Gerade auch in Zeiten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine wäre aber eine kluge, objektive, an Fakten orientierte Analyse von realen oder vermeintlichen Bedrohungen notwendig.

Unterzeichnet auch die Petition zur Solidarität mit unserer Kulturszene:

https://www.change.org/p/gehtsnochkarlsruhe-rettet-die-vielf%C3%A4ltige-kulturszene-in-karlsruhe?recruiter=70867478&recruited_by_id=a2a3d438-f97c-4a96-be37-45c688dc9b64

Weitere Infos hier: https://kulturring-karlsruhe.de/

Kategorie: Allgemein

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